Über mich
Im November, einem der wohl bestens geeignete Monate für Depressionen, erlitt ich meinen ersten großen Zusammenbruch. Ich war 34 und konnte von einem Moment auf den anderen mein Bett am Morgen nicht mehr verlassen. Eine Welt brach zusammen.
Ab diesem Zeitpunkt änderte sich einfach alles und ein langer, kräftezehrender und nicht
immer erfolgreicher Kampf begann.
Wochen und Monate voller Angst, Unsicherheit und Antriebslosigkeit liegen hinter mir.
Ich habe gekämpft und kämpfe immer noch, jeden Tag, jede Woche aufs neue.
Ich möchte endlich dafür sorgen das psychische Erkrankungen akzeptiert, anerkannt und
wahrgenommen werden. Es gibt so vielfältige psychische Krankheiten die so viele unterschiedliche Menschen treffen und leider müssen die Betroffenen nicht nur gegen ihre Krankheit sondern auch
oft für die breite Verständnis kämpfen.
Das muss sich ändern!
Es darf kein Tabuthema mehr sein, man darf keine Angst mehr davor haben sich einzugestehen das man psychisch Krank ist. Gerade der Schritt zur Akzeptanz der eigenen Krankheit erfordert
sehr viel Mut.
Ich möchte jedem helfen den Mut zu finden ohne Angst den Kampf anzutreten.